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Home > Unterricht > Thematische Dossiers > Spam - was kann man dagegen tun? > 
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Spammer-Methoden
 
Man wundert sich - die E-Mailadresse wird nur an Freunde und Geschäftspartner herausgegeben und dennoch bekommt man jeden Tag Dutzende unerwünschter Mails. Wie machen es die sogenannten "Spammer" an die Mailadressen zu gelangen?
 
Bekannteste Methoden
Es gibt eine ganze Reihe von Methoden, mit deren Hilfe Spammer zu ihren E-Mailadressen kommen. Die bekanntesten erläutert die Anti-Spam-Site Spam.Trash.net:
 
ListenpunktAdresshandel
Es gibt Firmen, die Adressen, an die sie irgendwie gelangt sind (Newsletterabonnenten, Wettbewerbe, Betreiber von Maildiensten) an Dritte weiterverkaufen. Das grösste Segment im Adresshandel dürften die Spammer selbst ausmachen, die ihre bisherigen Adressen an andere verkaufen oder mit anderen Spammern tauschen.
ListenpunktScanning
Weit verbreitet ist das automatisierte Suchen nach E-Mailadressen mit speziell dafür geschriebenen Programmen, auch Harvesting genannt. Solche Programme werden meist für ca.50$ von dubiosen Firmen angeboten und bieten diverse Funktionen, mit denen man die den Sammelvorgang optimieren kann. Verbreitet ist das Scannen von sogenannten Newsgroups, aber auch das Scannen von Webseiten ist nicht selten, obschon nach Ansicht des eidgenössischen Datenschutzbeauftragten solche Praktiken widerrechtlich sind.
ListenpunktBrute Force
Bei den extrem geringen Versandkosten ist es für die Spammer attraktiv, durch systematisches Durchprobieren von gängigen Kombinationen (z.B. üblichen Accountnamen wie info@..., webmaster@... oder verbreiteten Vornamen) an gültige Adressen zu kommen.
ListenpunktSMTP-Harvesting
Eine Methode, die es erst gibt, seit ADSL- und Kabelanschlüsse für wenig Geld zu haben sind, ist das sogenannte SMTP-Harvesting. Dabei werden SMTP-Server, die für den Versand und den Empfang von E-Mails zuständig sind, gezielt nach möglichen Buchstabenkombinationen abgefragt. Gemäss SMTP-Standard meldet ein empfangender Server dem Sender, wenn er ein Mail nicht ausliefern kann, weil die Adresse nicht existiert. Spammer können nun je nach Antwort des Servers darauf schliessen, ob eine angegebene
E-Mailadresse existiert oder nicht.
 
Referenzlink
 
Externer LinkBAKOM: Spam - Spamming - Spammer
Externer LinkInformationen zum Thema Spam
Externer LinkStudie im Auftrag der Europäischen Kommission zum Thema Spam
Externer LinkWoher Spammer ihre Adressen haben