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Home > Unterricht > Thematische Dossiers > Spam - was kann man dagegen tun? > 
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Technische Massnahmen
 
So ärgerlich Spam auch ist - es hat Spammer und Opfer zu kreativen Höchstleistungen bezüglich Massnahmen und Gegenmassnahmen veranlasst. So stehen User, Webmaster und Provider heute eine ganze Palette von Massnahmen und Tools zur Verfügung. Wir haben versucht, einige der effektivsten davon aufzulisten.
 
Massnahmen zum Schutz der E-Mailbox
Abgesehen von Spam-Filtern kann der E-Mail-User selbst sein E-Mail gegen Spam schützen, indem er kleine Tricks anwendet, wie beispielsweise:

AUF DER HOMEPAGE - PRÄVENTIV:
 
ListenpunktSPAM vermeiden mit JavaScript
Man kann die eigene E-Mail-Adresse mit Java-Script verschleiern und so die Suchroboter austricksen. Das JavaScript setzt die Mail-Adresse samt "mailto"-Tag auf der Seite zusammen, entspricht nachher also <a href="mailto:ihrname@bluewin.ch">, ohne allerdings die zusammenhängende Mail-Adresse den Suchrobotern zu verraten.
ListenpunktE-Mailadresse verändern
Wenn Sie auf der Web-Site vor und hinter dem @ beispielsweise einen Leerschlag lassen, verändert das Ihre E-Mailadresse so, dass eigens konstruierte Suchmaschinen sie nicht finden können.
ListenpunktE-Mail-Adresse als Grafik
Gibt man die E-Mailadresse als Graphik an, so kann sie nicht angeclickt werden und wird damit auch von den Suchrobotern nicht genutzt.
Nachteil: Die Adresse muss abgeschrieben werden.
ListenpunktVerschlüsseln in Ascii-Code
Bei der Verschlüsselung der E-Mail-Adresse mit Hilfe des ASCII-Codes sind dagegen keine derartigen Nachteile vorhanden.
 
IM MAIL-BROWSER - DEFENSIV:
 
ListenpunktHTML im E-Mail-Tool desaktivieren
Ein Spammer kann ansonsten einen Link mit seinem Mail einschmuggeln, das beim Öffnen der Message aktiviert wird. So kann er über Distanzen hinweg sehen, ob Ihr Mail aktiv ist.
ListenpunktAdressen blockieren
Mit den meisten Softwarefabrikaten und Maildiensten kann man Spammer-Adressen blockieren. Allerdings ändern Spammer diese häufig und nehmen auch Zuflucht zu fiktiven Adressen.
 
Externer LinkBAKOM-Dossier: Wie schütze ich mich gegen Spam-Emails?
Das Dossier des Bundesamtes für Kommunikation BAKOM erklärt wie man sich gegen Spam schützen und wie man Spam bekämpfen kann.
 
Spam-Filter
Es fehlt nicht an Angeboten für Spam-Filter. Wie immer sind sie unterschiedlich in Wirksamkeit und Benutzerfreundlichkeit. Man muss aber auch unterscheiden zwischen Spamfiltern für den eigenen Computer und denen, die ein Unternehmen, eine Schule oder sogar ein Internetprovider oder E-Mail-Dienst auf ihrem Server aufgeschaltet haben. Bei der Auswahl seines E-Mail-Dienstes ist es für den User durchaus von Vorteil, sich über die Anti-Spam-Massnahmen der einzelnen Dienste zu informieren - und sich nach den Angaben des Providers zu richten, z.B. einen eigenen Spam-Ordner einzurichten, wie es einige E-Mail-Dienste verlangen. Den grossen Internet-Providern und E-Mail-Diensten stehen effektivere Massnahmen zur Verfügung als dem privaten User.
Externer LinkETH-Informatikdienst - Spamfilter
Der Informatikdienst der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zürich hat Spamfilter geprüft und seine Empfehlung abgegeben.
 
Spam-Filter der Provider
 
Externer LinkInformationen zum Spam-Filter
Der Schweizer E-Mail-Dienst Bluewin.ch - wie die meisten grossen E-Mail-Provider - offeriert seinen Kunden kostenlosen Spam-Schutz. Dabei gilt, wie bei allen Providern, dass der User sich über die Bedienung informiert und den Spam-Filter aktiviert.
Externer LinkYahoo! Mail mit Spamguard
Das deutsche Magazin für Computer Technik, ctmagazin.de, hat in seiner Augustausgabe eine Untersuchung über die Spam-Abwehrmethoden der grossen E-Mail-Dienste durchgeführt, in der Yahoo! als einer der Besten abschneidet. Bei dieser Gratissoftware werden die als Spam erkannten Mails automatisch in einen sogenannten Bulk-Ordner abgelegt, der alle 30 Tage geleert wird.
 
Spam-Massnahmen für Unternehmen und Schulen
 
Externer LinkSpam bereits auf Server-Ebene blockieren
Unternehmen, wie auch Schulen, werden tagtäglich von einer Flut betrügerischer und teilweise auch beleidigender E-Mails belästigt - aus diesem Grund sollte der umfassende Schutz vor Spam-Mails ein wesentlicher Bestandteil ihrer Netzwerk-Sicherheitsstrategie sein. Spam-Nachrichten gehen zu Lasten der Produktivität und der Netzwerkressourcen, ganz abgesehen von der Gefahr, dass sie potenzielle Virenträger sein können. GFiMailEssentials ist ein Beispiel dafür, was der Webmaster einer Schule tun kann, um seinen Server vor Spam-Mails zu schützen.
Externer LinkFormular-Tool
Wenn Sie Webmaster sind, sollten Sie für ihre Kontaktrubrik Formulare benutzen, die die E-Mailadresse Ihrer Kunden auch im Quellcode der Website nicht preisgibt.